Als PropTech-Gründerin oder Gründer in den Podcast: Sprich mit denen, die deine Software nutzen sollen
Ein PropTech Podcast Interview bringt dich direkt zu deiner Zielgruppe. Deine Kunden sitzen nicht auf Startup-Bühnen. Sie sitzen in Maklerbüros und Verwaltungen im Ruhrgebiet.
Warum der Verkauf in dieser Branche zäh ist
Du hast ein gutes Produkt. Trotzdem ist der Verkauf zäh. Das liegt selten an der Technik.
Die Immobilienbranche ist müde. Sie hat schon viele Werkzeuge gekauft, die dann keiner benutzt hat. Sie hat Daten in fünf Systemen. Sie hat einen Kollegen, der seit 20 Jahren mit Excel arbeitet und gut damit fährt.
Deshalb hört man dir zuerst mit verschränkten Armen zu. Nicht aus Bosheit. Aus Erfahrung.
Dazu kommt die Sprache. Du redest von Schnittstellen und Plattformen. Der Verwalter denkt an drei Wochen Arbeit und Ärger mit dem Team.
Ein Gespräch löst genau das. Du erklärst in Ruhe, welches Problem du löst. Ohne Folien. Ohne Fachwörter. Und du hörst dabei selbst, wo die Branche wirklich steht.
Ich bin Christian Gottschling aus Essen. Mein Team verkauft über 200 Immobilien pro Jahr und verwaltet rund 4.000 Wohneinheiten. Ich bin genau der Kunde, den du überzeugen musst. Und ich frage nach.
Diese Fragen stellt dir die Branche
Welches Problem löst du wirklich?
Erklär dein Produkt so, dass es ein Verwalter nach zwei Minuten versteht.
Warum die Branche so langsam digitalisiert
Deine ehrliche Sicht. Was bremst wirklich: Technik, Geld oder Gewohnheit?
Dein härtestes Kundengespräch
Erzähl von einem Termin, in dem alles schiefging. Und was du daraus gelernt hast.
Was künstliche Intelligenz im Alltag schon kann
Ohne Werbeversprechen. Was funktioniert heute, und was noch nicht?
Gründen in der Immobilienbranche
Wie kommt man an die ersten Kunden, wenn alle sich seit 30 Jahren kennen?
Was dir eine Folge als Gründerin bringt
- Du sprichst direkt mit Maklern, Verwaltern und Vermietern. Genau die kaufen dein Produkt.
- Du übst, dein Produkt ohne Fachwörter zu erklären. Das hilft dir in jedem Verkaufsgespräch.
- Du bekommst Clips, die du potenziellen Kunden und Geldgebern zeigen kannst.
- Du hörst echte Einwände aus der Praxis. Das ist Rückmeldung für deine Entwicklung.
- Dein Name taucht bei einer Zielgruppe auf, die man mit Anzeigen kaum erreicht.
- Die Folge bleibt online. Sie erklärt dein Produkt auch dann, wenn du gerade schläfst.
So läuft das ab
Kennenlernen buchen
Du suchst dir einen freien Termin aus. Wir sprechen kurz miteinander.
Thema festlegen
Wir klären vorher, worüber wir reden. Es gibt keine Überraschungsfragen.
Aufnahme
Über Zoom oder bei mir in Essen. Du entscheidest. Das Gespräch dauert 30 bis 60 Minuten.
Veröffentlichung
Die Folge geht online. Du bekommst Clips für deine eigenen Kanäle.
Kostenlos, gerade für junge Unternehmen
Du zahlst nichts. Es gibt kein Sponsoring und keine Rechnung.
Für ein junges Unternehmen ist das viel wert. Dein Marketingbudget ist knapp. Und ein gekaufter Auftritt klingt sofort nach Werbung. Ein echtes Gespräch nicht.
Verstehen die überhaupt, was du baust?
Deine Sorge ist wahrscheinlich nicht die Bühne. Du hast schon oft vor Geldgebern gesprochen.
Deine Sorge ist eine andere: „Verstehen die überhaupt, was ich baue?“ Dazu kommt: „Wirke ich wie ein Verkäufer?“
Deshalb hältst du hier keinen Vortrag. Es wird ein Gespräch. Du erzählst, warum du angefangen hast. Was dich in deinem alten Job genervt hat. Welches Problem dich nicht losgelassen hat.
Wichtig: Bitte keine Fachwörter aus dem Englischen, wo ein deutsches Wort reicht. Wer einfach spricht, wirkt in dieser Branche stärker.
Und wenn eine Frage zu tief in deine Technik geht, sagst du das einfach. Auch Zahlen zu Umsatz oder Kapital musst du nicht nennen.
Häufige Fragen von PropTech-Gründern
Kostet die Teilnahme etwas? Nein. Und du kannst dir auch keinen Platz kaufen. Das gilt für alle.
Darf ich mein Produkt zeigen? Du darfst es erklären. Eine Produktvorführung mit Preisliste wird es nicht.
Mein Unternehmen ist noch sehr klein. Lohnt sich das? Gerade dann. Du bekommst Rückmeldung von echten Nutzern, bevor du viel Geld ausgibst.
Wird es kritisch? Ich frage nach, weil ich selbst Anwender bin. Aber niemand wird vorgeführt.
Muss ich technische Details preisgeben? Nein. Sag vorher, was intern bleibt. Danach fragen wir nicht.
Wie viele Menschen hören zu? Pro Folge sind es rund 800 Downloads. Seit dem Start 2020 rund 12.000. Den Newsletter bekommen rund 400 Abonnentinnen und Abonnenten.
Können wir zu zweit kommen? Sprich mich darauf an. Bei zwei Gründern geht das oft gut.
Alles Weitere zum Gast-Auftritt steht auf der Seite Podcast-Gast werden. Wo die Branche echte Probleme hat, siehst du im Bereich Vermieten und verwalten. Ein zweites Feld ist der Bereich Kurzzeitvermietung und Airbnb.

